Soziale Nebenwirkungen der Smartphones

Zu Risiken und Nebenwirkungen für Bildung, Sozialverhalten und Gesundheit.

Prof. Manfred Spitzer

http://www.schattauer.de

 

Babyfone und ihre Tücken

www.baubiologie-regional.de

Neuer Flyer zu Mobilfunkrisiken bei Kindern
Herausgeber des Flyers sind 6 Institutionen:  Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland  (BUND), Diagnose Funk - Deutschland,  Umwelt und Verbraucherorganisation zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung, die Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie, die PANDORA – Stiftung für unabhängige Forschung, die Stiftung für Kinder und die Stiftung Baubiologie – Architektur – Umweltmedizin (BAU). Der Flyer ist als  Download erhältlich unter http://www.bund.
net/elektrosmog_kinder

und als Papier unter bestellung@diagnose-funk.org Quelle: www.diagnose-funk.de


Kleine Anfrage zu WLAN-freier Schule. Vier Abgeordnete der Grünen im Landtag Baden-Württemberg haben mit einer kleinen Anfrage (Drucksache 15/692 vom 13.10.2011) die baden-württembergische Regierung um Antwort gebeten, ob und wann wie sie für WLAN – freie Schulen sorgen will. Weiter wurde gefragt, ob der Regierung Schulen bekannt sind, die sich ausdrücklich für bzw. gegen WLAN in ihrer Schule ausgesprochen haben. Quelle: www.landtag-bw.de/WP15/drucksachen/
/Txt/15_0692.pdf


Internationale Verharmlosung

www.stmi.bayern.de

www.bfs.de

www.umweltbundesamt.de/ publikationen/umid-042013

 

Stadt Herrenberg minimiert Mobilfunkstrahlung

www.stuttgarter-zeitung.de

 

WIK stellt die Publikationen ein

www.wik-emf.org

Mitteilung am 31.01.2014

 

Studienreport 2012/2013 erschienen

http:/mobilfunkstudien.de/
studienreport/studienreport-
1012-2013.php"


elektromagnetische Wellen (Hochfrequenz)

Bei elektromagnetischen Wellen ist das elektrische und das magnetische Feld miteinander gekoppelt. Hochfrequente Wellen breiten sich drahtlos im Raum mit Lichtgeschwindigkeit aus. Die Einheit der Strahlungsdichte (S) ist Watt pro Quadratmeter (W/m²), die elektrische Feldstärke (E) Volt pro Meter (V/m), die magnetische Feldstärke (H) Ampere pro Meter (A/m).

 

Seit den dreißiger Jahren wird "elektromagnetische Strahlung" (HF) für die Übertragung von Nachrichten als Funkwellen benutzt. Mit zunehmender Frequenz verhalten sich Funkwellen in Reflexion, Beugung u. Streuung wie Licht. Sie können über Antennen abgestrahlt und an einem anderen Ort über Antennen wieder empfangen werden.

 

Mit ungeheurem Zuwachs ist der hochgezüchtete Markt, für private und öffentliche Funkanwendungen aller Art, von besonderem Interesse für Wirtschaft und Politik.
Schon jetzt sind in Deutschland 260.000 große und etwa 2 Millionen kleinere Mobilfunk-Sendeanlagen installiert. GSM, UMTS, WiMAX, LTE, WLAN-Netze und TETRA.
Die Bundesnetzagentur hat entschieden, mehrere Frequenzbereiche zwischen 790 MHz und 2,6 GHz für drahtlosen Netzzugang und Telekommunikation zu versteigern.
Hinzu kommen nahezu 50 Millionen Sendeanlagen in Wohnungen und 108 Millionen Mobiltelefone. Viele dieser Geräte überschreiten die Grenzwerte der 26. BImSchV., a
uch Strahlungsarme DECT-Telefone.
Schon seit längerem ist bekannt, dass die Strahlung auch bei Tieren (z.B. Verlust der Orientierung) und Pflanzen Schäden verursachen kann.
Die Umwandlung elektromagnetischer Wellen in Wärme ist zur Zeit der einzige Wirkmechanismus der weltweit wissenschaftlich anerkannt wird. Trotz hunderter Arbeiten und Ergebnisse unabhängiger Wissenschaftler wie: EEG-Effekte, Öffnung der Blut-Hirn-Schranke, Krebs bei Mäusen, Ratten, Affen und Menschen, DNA -Brüchen, Leukämie, Hirntumoren, steigender Blutdruck, Tinnitus und Schlafstörungen.
Bisher fehlt der wissenschaftliche Beweis, dass es keinen nichtthermischen Effekt gibt.

 

In der belebten Natur verständigen sich Zellen, Gewebe u. Organe nicht nur über chemische Botenstoffe, sondern auch mittels schwacher elektromagnetischer Signale. Inzwischen werden unsere Körperzellen ununterbrochen umflutet von vielfach stärkeren Signalen, mit wachsender Strahlungsdichte, durch immer mehr Sender wie:
Rundfunk, Fernsehen, Mobilfunknetze GSM, UMTS, WiMAX etc., Handys, Schnurlostelefone (CT1+, DECT, Funkrufdienste, Radaranlagen, Satellitenfunk, Richtfunk, lokale und private Funknetzwerke (WLAN, Bluetooth), Mikrowellenherde, Spielzeug, Babyphon, Energiesparlampen.....

 

Die Höhe der Strahlungsdichte oder Feldstärke ist abhängig von Art, Aufbau, Ausrichtung und Leistung der Sender, Reflexionen der Strahlung, dem Abstand zum Feldverursacher, den Umwelt -, Landschafts - u. Wettergegebenheiten. Die Dämpfung in Gebäuden ist abhängig  von der Art der verwendeten Baustoffe und Aufbau des Baukörpers.

Hochfrequenzspektrum von 9 kHz - 3 GHz, auf dem Land (links), in der Stadt (rechts).

HF_Land,_Stadt.JPG

Baubiologische Richtwerte SBM-2015
für Schlaf-u. Ruhebereiche

Elektromagnetische Wellen(Hochfrequenz)

unauffällig schwach auffällig stark auffällig extrem  auffällig

Strahlungsdichte
in Mikrowatt pro Quadratmeter µW/m²

 <1  1-50 50-1000 >1000

Werte gelten für einzelne Funkdienste, z.B. GSM (D-/E-Netze), UMTS, WiMAX, TETRA, Radio, Fernsehen, DECT, WLAN...  Angaben beziehen sich auf Spitzenwerte. Richtwerte gelten nicht für Radar.

Kritischere Funkwellen wie z.B.  gepulste bzw. periodische Signale ( Mobilfunk, DECT, WLAN, digitaler Rundfunk...) sollten speziell bei stärkeren Auffälligkeiten empfindlicher und weniger kritische wie z.B. ungepulste bzw. nichtperiodische Signale (UKW, Kurz-, Mittel-, Langwelle, analoger Rundfunk...) speziell bei schwächeren Auffälligkeiten großzügiger bewertet werden.

Ehemalige Baubiologische Funkwellen-Richtwerte SBM 2003:
gepulst: <0,1 keine, 0,1-5 schwache, 5-100 starke, >100 extreme Anomalie;
ungepulst: <1 keine, 1-50 schwache, 50-1000 starke, >1000 extreme Anomalie

DIN/VDE0848: Arbeit bis 100.000.000 µW/m²; Bevölkerung: bis 10.000.000 µW/m², BImSchV: bis 10.000.000 µW/m²; Mobilfunk: Schweiz bis 100.000 µW/m², Salzburger Resolution / Ärztekammer: 1000 µW/m²; Bioinitiative: 1000 µW/m² außen, EU-Parlament STOA: 100 µW/m²; Salzburg: 10 µW/m² außen, 1 µW/m² innen; EEG-, Immunstörung: 1000 µW/m², Handyfunktion: <0,001 µW/m²; Natur: <0,000.001 µW/m²

Grenzwerte, Richtwerte und Empfehlungen

 

   

µW/m²

26.BimSchV für UMTS 2000 MHz Deutschland (1997) ICNIRP

 

10.000.000

26.BimSchV für GSM 1800 MHz Deutschland (1997) ICNIRP

  9.000.000

26.BimSchV für GSM 900 MHz Deutschland (1997) ICNIRP

  4.500.000

Italien, China, Russland für die Summe aller Anlagen

  100.000

Schweiz GSM 1800 (Anlagengrenzwert)

"Vorsorgewert"

95.000

Schweiz GSM 900 (Anlagengrenzwert)

(Bund)

42.000

Grenzwert Italien im Freien (alle relevanten Anlagen)

  95.000

Grenzwert Brüssel im Freien (0,1 MHz-300Ghz)

GSM 900
GSM 1800
UMTS

24.000 47.000 54.250

Grenzwert Südtirol, gültig im Freien

städtisch ländlich

24.000 2.650

Ecolog-Institut Hannover (2000)

  10.000

Veränderungen im EEG, (Dr. L.v. Klitzing

  1.000

Calcium-Ionen Veränderung in der Zelle (Schwarz u.a. 1990

  900

Wirkung auf Nervenzellen bei Vögeln u. Insekten (Semm)

  400

Störungen an der Zellmembran (Martinelli)

  200

Europäisches Parlament, Wissenschaftsdirektion STOA (2001)

  100

Salzburg, Summe aller GSM außen (2002)

  10

Salzburg, Summe aller GSM innen (2002)

 

1

Konzessionsbedingte Mindestversorgung für GSM 900

(Schweiz)

0,000.084

Konzessionsbedingte Mindestversorgung für GSM 1800

(Schweiz)

0,000.334

Mobilfunk - Handy in Kopfnähe (Maes, Mierau 1994 - 2002)

  >10.000.000

Mobilfunk - Handy in 1 m Entfernung (Maes, Mierau 1994 - 2002)

10.000 - 1.000.000

DECT - Basisstation in 3 m Entfernung (Maes 1996 - 2002)

1.000 - 4.000

DECT-Basisstation in 30-50 cm Entfernung (Maes 1996 - 2002)

  >100.000

 

Studien und Berichte

Allianz setzt auf risikogerechte Preisgestaltung_MF-Interviev.pdf
EU_Parlament_STOA ...Auswirkungen nicht ionisierender elektromagn. Strahlung.pdf
Grundlagenforschung biologische Wirkung von EMF_eine Bestandsaufnahme.pdf
Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie.pdf
Oberammergauer Zeitung aus dem Umweltreferat.pdf
Wimax_ ein Appell unabhängiger Ärzte und Wissenschaftler.pdf
Mobilfunkantennen u. Gesundheitsrisiko. Was weiss man heute (2007).pdf
Umweltmedizinische Beurteilung Elektromagnetischer Felder in Gebäuden_Dr. G. Oberfeld.pdf
BioInitiative warnt vor EMF.pdf
Dr.med.G. Oberfeld_1. Bamberger Mobilfunksymposium 29.01.05.pdf
Grenzwerte, die die Industrie vor dem Bürger schützen_so gut sind sie.pdf
hese_project_1. Bamberger Mobilfunksymposium_Dr. U. Warnke.pdf
krank durch Mobilfunk_Antennen_Wissenschaftlich nicht erwiesen... P. Schlegel.pdf
Wirkung von GSM-Sendeanlagen Forschungsprojekt Salzburger Landeskliniken_SALK.pdf
1800- MHz-Strahlung verändert die Proteine in Zellen der Augenlinse.pdf
WLAN-Computer-Funkverbindung.pdf
Mehr weiss man erst zu spät_Torsten Engelbrecht (Die Wochenzeitung).pdf
Der Wert der Grenzwerte für Handystrahlungen_Prof. K. Hecht.pdf

Energiesparlampen

Energiesparlampen_buergerwelle-schweiz.org.pdf
Daily Mail_Energiesparlampen eine Gefahr für Epileptiker.pdf
Wohltaten u. Risiken der Lichtwirkung im Auge_Prof.Dr. R. Funk.pdf
RadioFribourg_Interview zum Glühbirnrnverbot.pdf
Natum 2008_Das billigse Licht ist nicht unbedingt das beste.pdf
Glühlampenverbot_Energieeinsparung u. Behaglichkeit.pdf

Aktualisiert: 2015/08/07 - 14:57 - © Baubiologie Berlin
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